1961 – 2021: 60 JAHRE BERLINER MAUERBAU – Ich starte meine „Flügel aus Beton-Tour“

 

Seit 2021 habe ich meinen eigenen YouTube-Kanal, ich zeige den Online-Vortrag:

Kalter Berg im Kalten Krieg: Als DDR-Grenzer am Brocken im Harz

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Video zu "dietmar schultke geteilte jahre im kalten krieg"

 
 
Im Rahmen der Ausstellung „Kalter Krieg in Luckau“ berichtet Dietmar Schultke von seiner Brieffreundin in New York und seinem Fernweh im DDR-Einweckglas, vor allem aber von seiner Zeit als wehrpflichtiger DDR-Grenzer am Brocken im Harz…
Hochgeladen von Dietmar Schultke

 

Kommende VERANSTALTUNGEN:

12.09.2021, Beginn: 15.00 Uhr, Franz Fühmann Literatur- und Begegnungszentrum Märkisch Buchholz: Erika – Lebenserinnerungen einer Landwirtin.

12.11.2021, Beginn: 19.00 Uhr, Kulturkirche Luckau: „Flügel aus Beton Tour“: Keiner kommt durch – Meine Erlebnisse als Grenzsoldat am Brocken im Harz

Seit Sommer 2021 läuft meine „Flügel aus Beton-Tour“, ich erinnere an die dramatischen Geschehnisse vom August 1961 beim Berliner Mauerbau und meine Erlebnisse mit der DDR-Grenze. Auf meine Buchpräsentationen und Vorträge dürfen sich alle Interessierten freuen! Für den Nachrichtensender Ntv stand ich als Zeitzeuge für seine 12-teilige Dokumentation „Unser Leben in der DDR“ vor der Kamera, die Reihe lief ab Herbst 2019 auf Ntv. Das ZDF drehte mit mir 2018 eine TV-Dokumentation über meine Zeit als DDR-Grenzsoldat auf dem Brocken im Harz, der Film lief am Tag der Deutschen Einheit 2018. Darüber hinaus stand ich für den britischen TV-Sender Yesterday-Channel, historischer Spartensender der BBC, vor der Kamera, gedreht wurde eine Folge der „Secrets of the railways“ rund um den Harz. Schließlich bin ich seit Juni 2018 als Zeitzeuge in der Daueraustellung im Brockenhaus auf der Brockenspitze zu sehen. Dort befindet sich eine Memorial-Wall, die mittels Zeitzeugen-Filmen an die Zeit des Kalten Krieges erinnert.

„Die Welt sehen, Dinge, an die heranzukommen gefährlich ist, hinter Mauern blicken, sich näher kommen, einander finden und fühlen“, war das Motto vom Time-Life Magazine (im Film Mitty). Gutes Motto, doch ich durfte die ersten 22 Jahre meines Lebens nicht die Welt sehen und bewachte als Wehrpflichtiger hinter der gefährlichsten Grenze der Welt meine eigene Gefangenschaft. Erst mit dem Fall der Mauer 1989 konnte ich die Welt sehen – und sah zu oft neue Grenzen entstehen! Das darf sich im 21. Jahrhundert nicht wiederholen! Und so gehe ich mit meinen Exkursionen und Vorträgen gegen bestehende Mauern vor! Ich hinterfrage sie, damit sie durchlässiger werden und sich Menschen näherkommen und die Schönheit von Mutter Erde fühlen! Die Grenzen von Nationen sind nur Beweis vom Kleingeist der Mächtigen! Ich will einen Pass auf dem steht: Bürger Erde, Muttersprache: Deutsch.   


BERLINER MAUER – EISERNER VORHANG

BERLIN WALL – IRON CURTAIN
INTERNATIONALE GRENZKONFLIKTE: Israel-Palästina, Nord- und Süd-Zypern, Nord- und Südkorea

Bis in die Gegenwart gibt es schmerzhafte Grenzanlagen, so zwischen Israel und Palästina. Ich besuchte die Grenzanlagen zwischen Jerusalem und Bethlehem und sprach mit Zeitzeugen auf beiden Seiten (Foto 2). Die kriegerischen Konflikte im Frühjahr 2021 zeigten die Notwendigkeit internationaler Friedenshilfe auf. Es braucht die UN als neutrale Kraft. Ein positives Beispiel ist die seit Jahrzehnten meist friedliche UN-Mission auf Zypern. Dort besteht seit dem Kriegsende von 1974 eine Teilung zwischen griechisch-zyprischen und türkisch-zyprischen Gebiet. UN-Blauhelmsoldaten überwachen das Grenzregime. Das Foto Nr. 3 zeigt einen Grenzübergang in Nikosia. Sie ist die einzige Hauptstadt der Welt, die heute noch geteilt ist wie einst Berlin. 2017 besuchte ich die Grenze zwischen Nord- und Südkorea, die Fotos 4 und 5 wurden am Grenzübergang in Panmunjom aufgenommen. Mit meinen Vorträgen über „Die härtesten Grenzen der Welt“ werbe ich für Grenzüberwachungen unter UN-Verwaltung. „Entwaffnende Nachhaltigkeit“ ist gefragt.